Buch: 8 Der QuantenCode- Heilung und Selbstheilung – Das Erbe des Daskalos

Das Erbe des Daskalos 

Stylianos Atteshlis wurde 1913 in der Nähe von Nikosia auf Zypern geboren. Er kam bereits mit einem so weitrei- chenden Bewusstsein, mit einer solchen Intelligenz und Feinsinnigkeit auf die Welt, dass er von Beginn seines Le- bens an ein bewunderter Außenseiter war. Er lernte als Sohn einer reichen Familie zuerst Buchdrucker, hatte aber anschließend das Zeug dazu, Prüfungen für drei Doktor- titel abzulegen, absolvierte darüber hinaus Diplome für Violine und Klavier und machte zudem als Kunstmaler und Schriftsteller von sich reden. Während des Zweiten Weltkriegs diente er als Major in der britischen Armee in einem Krankenhaus in Zypern und heilte die Verletzten und Kranken. 

Seine Geisteskraft gestattete ihm aber nicht nur Höchstleistungen der herkömmlichen Art. Sie ermöglichte es ihm ebenfalls, mit Leichtigkeit andere Planeten, andere Zeiten, andere Dimensionen zu betreten und in seine früheren Inkarnationen zurückzureisen. Er hatte quasi eine einem Internetzugang vergleichbare Standleitung zur Akasha- Chronik, konnte Archäologen präzise sagen, wo sie z. B. in Zypern nach Dinosauriern zu graben haben. Er war in der Lage, ins Jenseits einzutreten und unglückliche Seelen daran zu erinnern, dass sie tot sind und diese Welt hier verlassen können. Er konnte Gedanken lesen, sprach wortlos mit anderen Yogis und betonte immer wieder, dass die Sprache die ärmste Form der Kommunikation sei. Er konnte mit seinem Bewusstsein aus seinem Körper gehen und sich in der atomaren Struktur eines Steins oder eines Kaktus niederlassen und diesen so von innen betrachten. Er wusste also schon früh, dass es viel mehr gab als unsere kleine, dreidimensionale Welt, an die wir uns so klammern. Ein Schlüsselerlebnis für ihn war die Erscheinung der Gottesmutter Maria um 1960, als er von den Briten wegen Widerstandsverdacht gefoltert wurde. Danach machte sich Atteshlis die Wahrheitsforschung zur Aufgabe und wurde zu dem wohl größten Experten für christliche Urweisheiten. Das heißt, dass er sich immer auf die urchristlichen Glaubenswurzeln bezog, während Millionen Europäer im Buddhismus, Hinduismus oder Sufismus nach Erkenntnis suchten. Seitdem hielt er Hunderte von Vorlesungen. Man nannte ihn fortan Daskalos, und da dieser Daskalos neben dem Reden auch spektakuläre Wundertaten beherrschte, wurde seine Anhängerschaft immer größer und sein Haus auf Zypern zum belagerten Pilgerort. Aus purer Nächstenliebe führte er kostenlos unzählige Heilungen durch. Er starb 1995. 

Ich selbst habe Daskalos nie kennengelernt. Er galt zuletzt als der christliche Guru und Wundertäter und wurde kontinuierlich belagert, das hat mich abgeschreckt. Er selbst jedoch war ein unglaublich liebenswerter und bescheidener Mensch, der sich nicht als ein Guru sah. Aber zu seiner Tochter Panayiota habe ich heute einen guten Draht. Sie übersetzt die Vorlesungen ihres Vaters vom Griechischen ins Englische, betreut sein geistiges Vermächtnis und führt in Seminaren das Werk auch mit Heilungen heute noch fort. Hellhörig wurde ich als Arzt natürlich, als ich erstmals von den Heilerfolgen hörte, die dieser Daskalos zu vollbringen imstande war. Ich las nicht nur darüber, sondern sprach auch mit Menschen, die diese Wunder – zum Teil am eigenen Leibe – erlebt hatten. Was ich Ihnen nun erzähle, klingt atemberaubend. So konnte Daskalos die degenerierte Wirbelsäule einer vor Schmerz fast gelähmten Frau dematerialisieren und in perfekter Form wieder aufbauen, innerhalb von 25 Minuten. Die Schmerzen verschwanden unmittelbar. Eine Röntgenbildkontrolle zeigte – im Vergleich zur Erstaufnahme – deutlich eine intakte Wirbelsäule. 

In einem anderen Fall konnte man zusehen, wie er die von Kinderlähmung gezeichneten Beine eines kleinen Jungen wachsen ließ. Er brachte einen Mann, der nach einem Unfall seit drei Jahren im Rollstuhl saß, zum Laufen. Für all diese Fälle gibt es zahlreiche Zeugen sowie Röntgenbilder, die für sich sprechen. Doch den Titel des Wunderheilers lehnte Daskalos kategorisch ab. »Das sind Phänomene, mehr nicht«, sagte er immer wieder. »Wenn wir wüssten, wie die Natur arbeitet, würden wir sie nicht Wunder nennen. Ich habe lediglich gelernt, einige Naturkräfte zu beherrschen, die ich für die Heilung nutzbar machte. Ich bin das Kabel geworden, durch das die Überintelligenz, der Heilige Geist, wirkt.« Dass es sich bei den Wundern Christi um erfahrbare Tatsachen handelt, ist mir durch das Studium von Daskalos erst richtig klar geworden. Es geht im Kern um eine Veränderung von Information und Struktur durch Harmonisierung der Gedanken- und Gefühlskräfte. 

Der Geist kann Atome in ihrer Konfiguration verändern, kann die Elektronenschalen verändern, kann letztlich aus Silber Gold machen – oder umgekehrt, wie es Daskalos einmal zelebrierte. Er legte einen Goldring und eine Silber- münze vor sich auf den Tisch und wollte daraus unter Zeugen einen Silberring und eine Goldmünze wandeln. Er begab sich mit seinem Bewusstsein in die atomare Struktur des Goldes, sah diese, wie er nachher selbst angab, klarer als durch ein Mikroskop, prägte sich den Aufbau ein, schlüpfte dann in die Struktur des Silbers, erkannte den Unterschied und nahm dann entsprechende Veränderungen vor. Binnen weniger Minuten tauschten Ring und Münze ihr chemisches Element. Seinen Schülern sagte er, dass sich Silberring und Goldmünze binnen zweier Tage wieder in ihren Urzustand verwandeln würden, was auch geschah. Nach der gleichen Prozedur verwandelte Daskalos ebenso einen Olivenzweig in ein Stück Messing. Wissenschaftlichen Untersuchungen skeptischer Physiker hielten diese Transformationen stand. 


Die heilende ätherische Vitalität, die Lebenskraft, geht über den »durchlässigen Therapeuten« auf den Patienten über. 

Die Quantenphysiker haben inzwischen verstanden, dass so etwas funktioniert. Aber technisch können sie es noch nicht umsetzen. Daskalos konnte es mit der Kraft seines geschulten Geistes. Wie bereits erwähnt, bezog er sich in seiner Lehre stets auf die Dreifaltigkeit, auf Gottvater, Jesus Christus und den Heiligen Geist sowie die Erzengel. Sein tiefes Verständnis von dem urchristlichen Glauben kam nicht von ungefähr. Es hatte weniger zu tun mit seinem Elternhaus, sondern vielmehr mit den Erfahrungen aus seinen zurückliegenden Inkarnationen. So ist Daskalos nach eigenen Angaben Jesus Christus begegnet und begleitete ihn eine gewisse Zeit. In einem Interview in einer amerikanischen Zeitschrift beschrieb er seine damalige Vergangenheit so: »Ich kam im Alter von zehn Jahren zur Schule in der Gemeinde der Essener und war zum Rabbinat bestimmt. Es war in einer Zeit, in der Joshua (also Jesus, Anm. d. Verf.) viele Schüler unterrichtete – er hatte viele Anhänger. Da ich ein Novize der Essener war, hatte ich das Glück, mich um die Räume zu kümmern, in denen er vier Tage eines Monats lebte, und ihm nahe zu sein, ihn innig zu lieben und anzubeten. Als ich 17 Jahre alt war, wurde er gekreuzigt. Diese sieben Jahre waren die besten in meiner damaligen Inkarnation, die ich je hatte. Obwohl ich sehr seriöse Inkarnationen hatte, war mir sogar als einem Jungen von zehn Jahren bewusst, dass ich in Joshua etwas sehr Hohem nahe war. Ich hatte damals bereits meine Fähigkeiten der Exosomatose (außerkörperliche Reise, Anm. d. Verf.), und Joshua wusste das. Er lehrte diese Dinge, aber das Größte, das er mich lehrte, war Demut.« 

Anhand seiner Erinnerungen an die Zeit mit Jesus konnte uns Daskalos etwas Unschätzbares hinterlassen: das Neue Testament aus einer anderen, sehr authentisch anmutenden und unsere Bibel ergänzenden Sicht. Darin dokumentiert er das Leben und Wirken Jesu und berichtet beispielsweise von der Speisung der fünftausend wie folgt: 

»Petros und Philippos kamen zu Joshua und sagten: ›Rabbi, diese Menschen sind hungrig und müde, und sie müssen noch über eine Meile von hier nach Bethsaida gehen.‹

Joshua sagte zu Petros: ›Mein lieber Petros, wir werden ihnen zu essen geben.‹

›Wir werden ihnen zu essen geben? Rabbi, was sagst du da? Weißt du, wie viel Geld wir bräuchten, um alle diese Menschen zu speisen?‹ 

(…) Joshua fragte Yiacoub: ›Was ist übrig geblieben im Korb?‹

Yiacoub antwortete: ›(…) Doch alles, was jetzt übrig ist, sind fünf Brote und zwei Fische (…).‹

Der Gott- Mensch nahm einen Fisch in seine linke Hand und ein halbes Brot in die rechte und hielt seine Hände dem Himmel entgegen und sagte: ›Heiliger Vater Gott – gib uns heute unser täglich Brot.‹ Er legte das Brot und den Fisch in den Korb zurück, atmete tief ein und sagte zu seinen Jüngern: ›Meine Lieben, kommt, nehmt Brot und Fisch und gebt es den Menschen zu essen. Gebt ihnen, so viel sie wollen.‹ Und während zwei Stunden und zwanzig Minuten materialisierte der Gott-Mensch Joshua Geist Übersubstanz, ätherische Lebenskraft, in Brot und Fisch, bis ungefähr fünftausend Männer und Tausende Frauen und Kinder gegessen hatten und satt waren.« 

Vor einigen Jahren habe ich diese Geschichte für ein Märchen gehalten. Heute weiß ich, dass diese Speisung höchstwahrscheinlich genau so passiert ist. Daskalos sagte dazu: »Materialisation und Dematerialisation erlebte man zu allen Zeiten und an allen Ecken und Enden der Erde. Wir stoßen auf solche Fälle in der Bibel, im Alten Testament, in den heiligen Schriften Asiens, Amerikas, der Azteken. Diese Phänomene sind nicht die Folge von Be- trug und Aberglaube. Sie sind Teil der Wirklichkeit. Die meisten Wunder Jesu Christi waren Fälle von Materialisation und Dematerialisation. Ein solcher Fall war, dass er Energie aus dem Universum gebunden und zu Fisch und Brot verfestigt hat, um die Menge zu speisen.« In seiner Version des Neuen Testaments gibt Daskalos auch Einblick in die Ansprachen Jesu an seine Jünger. So erfahren wir hier plötzlich ganz neue Details. Jesus Christus lehrte das letzte Mal vor seiner Verhaftung in Kapernaum. Den Aufzeichnungen des Daskalos zufolge sagte Jesus darin Dinge, die mich sehr an die Quantenphysik erinnern: »Diese grobstoffliche Welt ist nicht die einzige Welt der Existenz, in der du mit einem Sinn für Ort und Raum und einem Gewahrsein von Formen leben kannst. Das ist nicht die einzige Welt der Existenz, in der du Ein- drücke von Licht und Formen erhältst. Es gibt andere Himmel. Im Hause unseres Vaters sind viele Wohnungen. Es gibt viele andere Welten der Existenz, welche Erfahrungen von Ort, Licht und Formen vermitteln. Deine materiellen Sinnesorgane sind armselige Werkzeuge zur Wahrnehmung der Wahrheit. Deine materiellen Augen, diese zwei kleinen, wässrigen Kugeln, können das heilige, unauslöschliche, immerwährende Lebens-Licht nicht wahrnehmen, doch sie sind nicht die einzigen Mittel, um Licht wahrzunehmen.« 

Das wusste auch Daskalos. Und auch er vermittelte Trainingseinheiten für allzu lange vernachlässigte Sinnesorgane: des Geistes und des Herzens. Daskalos selbst musste nicht mehr üben. Er konnte sich auf seine Fähigkeiten verlassen. Er sprach davon, dass sie ihm aus zurückliegenden Inkarnationen innewohnten. Daskalos wurde nicht müde, seinen Schülern immer wieder einzubläuen, dass es vier grundlegende Dinge brauchte, um die Talente von Materialisierung und Dematerialisierung, von Heilung und Erneuerung zu erlernen: Konzentration, Visualisierung, Meditation – und die Überwindung des Egoismus. Ohne diese Geistes- und Charakterschulungen gehe gar nichts, darin war sich Daskalos sicher. Und genau das werden Sie in wenigen Momenten lernen. 

zurückliegenden Inkarnationen innewohnten. Daskalos wurde nicht müde, seinen Schülern immer wieder einzubläuen, dass es vier grundlegende Dinge brauchte, um die Talente von Materialisierung und Dematerialisierung, von Heilung und Erneuerung zu erlernen: Konzentration, Visualisierung, Meditation – und die Überwindung des Egoismus. Ohne diese Geistes- und Charakterschulungen gehe gar nichts, darin war sich Daskalos sicher. Und genau das werden Sie in wenigen Momenten lernen. 

An dieser Stelle möchte ich eine Passage aus einem Vor- trag zitieren, den Daskalos am 11. Mai 1993 hielt. Er veran-schaulicht, wie Daskalos sprach, und inhaltlich leiten seine Worte wunderbar über zum Praxisteil:

 »Der Mensch hat also eine sehr, sehr starke Willenskraft, wenn er nur daran denkt, mir ihr zu arbeiten. Aber wie? Das Unterbewusstsein eines Menschen empfängt Befehle und führt sie aus, ohne dar- über nachzudenken, ob sie vernünftig sind oder nicht. Es verwandelt sie einfach in Gewohnheiten. Nun, sobald wir die Natur unseres sogenannten Unterbewusstseins erkannt haben, müssen wir uns entschließen, mit diesem Wissen zu arbeiten, es zu meistern und ihm zu befehlen. Und da das Unterbwusstsein auf Befehle wie auf Autosuggestionen gehorcht, kann es zu unserem besten Freund werden und sogar Krebsherde auflösen, Wunden in einem Augenblick heilen und allerhand wunderbare Dinge tun. Auf der anderen Seite kann eine angsterzeugende Autosuggestion uns unter die Erde bringen, uns töten. Wir müssen daher mit unserem Unterbewusstsein arbeiten. Es gibt keine Ausrede, den Geist nicht auf rechte Weise zu gebrauchen! Gott, der Vater gibt ihn uns auf die gleiche Weise wie Luft und Sauerstoff, und es wird von uns erwartet, dass wir ihn verwenden, um die Natur unseres Unterbewusstseins kennenzulernen, um Geist Übersubstanz, wie gesagt, für Autosuggestionen zu nutzen oder um machtvolle Engel-Elementale zu erschaffen, die in unseren Diensten stehen. Auf diese Weise werden wir Meister über die grobe Materie, Meister über unsere Gefühle und Meister über unsere Gedanken. Wir finden heraus, dass wir nicht unsere Gefühle und unsere Gedanken sind, sondern ein göttliches Geist-Seelen-Wesen, ein ewiger und immerwährender Gott. Es gibt keine Ausrede, nicht die Wahrheit zu kennen, die Wahr- heit über unser Leben und über unsere Art zu leben, während wir auf diesem Planeten weilen.« 

Daskalos redet hier von Elementalen, ein Wort, das Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben. Erinnern Sie sich an den Beginn dieses Buches? Ein Quantenphysiker würde Gedanken als Informationen bezeichnen, die bestimmten elektromagnetischen Wellen aufmoduliert werden. Ich nannte Gedanken »kosmische Schaffensimpulse«. Das- kalos bezeichnete Elementale als »lebendige Geist- Substanzen«. Er vermittelte in seinen Seminaren, dass jeder Gedanke, jedes Gefühl und überhaupt alles, was unsere Aufmerksamkeit auf sich zieht, ein Elemental erschafft. Wie kann man sich so ein Elemental vorstellen? Es sei, so Daskalos, zu Beginn nicht größer als ein Stecknadelkopf. Hellsichtige Personen seien sogar in der Lage, diese Elementale als kleine Energiepunkte in dem Stirnbereich zwischen den Augen zu erkennen. Am Ende dieses Buches werden Sie gelernt haben, wie Sie diese Elementale mit Ihrem eigenen Geist erschaffen, aussenden und somit Ihr Leben mitgestalten können. 


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