Buch 10.2 QuantenCode – GESUNDEN DURCH QUANTENHEILUNG

DIE METHODE – GESUNDEN DURCH QUANTENHEILUNG 

Sie werden nun erstmalig in Ihrem Leben bewusst mit den erlernten Fähigkeiten der Meditation, der Konzentration und der Visualisation arbeiten, mit den Talenten, die Ihr Geist Ihnen schon immer bereitgehalten hat. Es wird für Sie ein unvergessliches Abenteuer werden, das Sie selbst und Ihre Vorstellung von der Welt für immer verändern wird. Okay, los geht’s. Nehmen wir zuerst an, dass Sie selbst krank sind oder es zumindest eine Stelle an Ihrem Körper gibt, an der es zwickt oder wehtut. 

Ortung des Schmerzes  

Wir setzen uns ruhig hin, schließen die Augen und stellen uns nun das erkrankte Organ vor, wenn wir wissen, welches es ist. Es reicht aber auch aus, sich lediglich die äußerliche Stelle vorzustellen, an der wir den Schmerz spüren. Erinnern Sie sich an die Übungen mit der Kresse? Die erlangten Fähigkeiten kommen jetzt zum Einsatz. Stellen Sie sich zum Beispiel die Leber vor oder, wenn der Biologieunterricht zu lange her ist, die Stelle, an der Sie sich unwohl fühlen, also die Region unterhalb des rechten Rippenbogens. Wir nehmen zur Kenntnis, wo der Punkt der Störung ist. Sie müssen gar nicht wissen, was der wahre Hintergrund oder die Quelle Ihres Schmerzes ist. Es reicht, sich dem Punkt zuzuwenden, der wehtut. Sie können sich auch Ihr schmerzendes linkes Knie oder die von Schmerzen geplagte rechte Hüfte vorstellen. Sie können Ihre Aufmerksamkeit beliebig auf jeden Punkt Ihres Körpers richten, den Sie für heilungs- oder therapiebedürftig halten. 

Visualisieren der Heilung  

Haben Sie sich diesen Schmerz bewusst gemacht, stellen Sie sich vor, dass er sich voll- kommen auflöst in Wohlbefinden. Visualisieren Sie einfach nur Wohlbefinden genau an dieser Stelle. Sie denken also nicht: »Kein Schmerz!« Dies würde allein durch die negative Bedeutung der Wörter »kein« und »Schmerz« einen ebenso negativen Impuls beinhalten. Sie visualisieren das, was Sie erreichen möchten – und zwar gerne auch im höchsten Superlativ. Zum Beispiel: »Volle Gesundheit unterhalb des rechten Rippenbogens!« oder »Absolutes Wohlbefinden im Brustkorb!« Sie können Ihre Visualisation auch mit den kosmischen Kräften verbinden und Sätze denken wie: »Gesundheit und Kraft sind im Kosmos im Überfluss vorhanden« oder »Heilungskräfte sind immer mehr als genug da« oder »Alle Menschen stehen in der Fülle der Schöpfung, für jeden gibt es mehr Fülle, als man benötigt.« Sie brauchen bei diesen positiven Vorstellungen Ihrer Fantasie keine Grenzen setzen, außer für unproduktive und negative Gedanken, die zum Schaden für Sie selbst oder für einen anderen wirken könnten. Immens wichtig ist zudem, dass Sie sich das Resultat nicht in der Zukunft vorstellen nach dem Motto »Ab morgen bitte absolutes Wohlbefinden im Brustkorb«, sondern im aktuellen Moment. Denn wenn Sie Zukunft visualisieren, wird Ihr Wunsch und damit der Heilerfolg immer Zukunft bleiben. Er wird nie eintreten. 

Sie sollten den Wunsch auf die Minute, auf den Tag, auf den Ort und auch auf die zeitliche Dauer exakt terminieren. Zum Beispiel: »Die Heilung soll am 14. Juni 2010 in München um 5.35 Uhr einsetzen.« Wenn Sie die genauen Daten nicht wissen, können Sie auch formulieren: »Die Heilung soll ab sofort im Hier und Jetzt beginnen.« Dazu passt wiederum ein unglaubliches Jesus- Wort: »Was immer ihr euch wünschet, bittet darum, glaubet, dass es euch schon gegeben wurde, und es wird euch zuteilwerden.« Schauen Sie sich diesen genialen Satz einmal etwas genauer an. Er beinhaltet alle Zeitformen: Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und beschreibt eines der Gesetze der Quantenphysik. Nämlich jenes, das besagt, dass sich Informationen instantan ausbreiten, ohne zeitlichen Verzug. Das Geheimnis ist also, dass wir in der Gegenwart bitten, da in Wirklichkeit alles bereits da ist und es eigentlich keine Zeit gibt, wie wir sie uns vor- stellen. Bis eine Heilung eintritt, dauert es lediglich etwas, weil die Realisation sich erst in unserer materiellen Dimension manifestieren muss. Sie können sich für jede Visualisation die drei »p« merken: präzise, präsent, positiv. Bleiben wir in unserem Beispiel, würde man idealerweise seine Gedanken bzw. das Bild vor seinem geistigen Auge folgendermaßen konfigurieren: »Die Region unter meinem rechten Rippenbogen (präzise) ist jetzt (präsent) in absoluter Gesundheit (positiv).« 

Wundern Sie sich nicht. In der Quantenheilung geht man immer genau an den Punkt, wo es schmerzt. Im Gegensatz zur Homöopathie, die den Schmerzpunkt nicht als Ursache sieht. Aber der Schmerzpunkt ist ein Signal. Über das Signal kommen wir an die Ursache. Und genau über den Ort des Schmerz- signals bekommt nun der Körper den Heilimpuls. Mit der positivsten Aussage im Jetzt, die wir uns vorstellen können. 

Die Liebe als WirkVerstärker  

Der unbedingte Positivismus, man könnte ihn auch mit einem anderen Wort übersetzen: Liebe. Die höchste aller Emotionen ist ein Schlüsselfaktor bei der Heilung. Allein die Absicht ist weitaus weniger wirksam als die mit einem Gefühl der Liebe kombinierte Absicht. Liebevolle Intention mit Willen wirkt am stärksten. Liebe- volle Intention ist die Kraft, die aus dem Herzen kommt. Die Liebe, die nicht fragt und nicht urteilt. Die Liebe, die bedingungslos annimmt. Die Liebe, die den Menschen mit dem Kosmos verbindet und durch die Quantenverschränkung instantane Kommunikation mit jedem seiner kosmischen Teilchen erlaubt. Die höchste spirituelle Aufgabe der Menschheit – darin sind sich alle spirituellen Lehrer der Wahrheitsforschung einig – besteht in der Durchdringung des gesamten Kosmos – und besonders der Erde – mit der Kraft der Liebe. Und der menschliche Geist ist dabei aufgefordert, bewusst die göttlichen Eigenschaften der All-Liebe in sein Leben, in seinen Alltag und in die Therapie einzubringen, um Heilung für den Menschen und der gesamten Erde zu ermöglichen. »Der höchsten Arzeneien aber ist die Liebe.« Das wusste schon der alte Paracelsus. Darum entfachen Sie bei jeder Visualisierung vor einer Heilung ein Gefühl der Liebe, aktivieren Sie Ihr Herz, und füllen Sie die Stelle, die es nötig hat, mit dieser unbezwingbaren Kraft!

Harmonisierung des ganzen Körpers  

Um nicht nur diese eine schmerzende Stelle Ihres Körpers mit Heilenergie zu versorgen, können Sie unmittelbar danach Ihren kompletten Körper in einem liebevollen Wohlbefinden visualisieren. Gehen Sie Schritt für Schritt alle Ihre Körperteile durch oder auch alle Organe, sofern Sie sie visualisieren können. Einfacher ist es wahrscheinlich, sich Körperregionen wie Kopf, Hals, Brust, Arme, Oberbauch, Unterbauch, Beine, Füße vorzustellen. Und zwar so, als ob Heilung durch jede einzelne Zelle hindurch- rieseln würde. Stellen Sie sich einen goldenen Wasserfall vor oder eine Heildusche, die die einzelnen Bereiche einhüllt. Ein angenehmes Wohl- behagen breitet sich im Körper aus. Ein gut geschulter Kreativmediziner macht das alles in wenigen Sekunden, ein Laie braucht vielleicht zehn Minuten. 

Finalisieren der Heilung  

Müssen Sie die Heilaktion irgendwie beenden? Ja, das sollten Sie tun. Schicken Sie diese visualisierte Information mit einem Willensimpuls und einem starken Gefühl mittels der berühmten I-Mail gezielt in diese Region, und lassen Sie sie damit los. Senden Sie die I-Mail nicht ins Universum, wie manche Ratgeber vor- schlagen, sondern genau an diese Stelle. Sie geben dadurch mit Ihrem kreativen Bewusstsein eine starke Energie in jede Ihrer Zellen. Eine Information, die wie eine höchste Schöpferkraft den ganzen Körper sofort durchdringen kann. Das ist ein Auftrag an Ihre Zellen, alles Unnatürliche zu korrigieren, und alles, was mit dem Schmerz in Zusammenhang steht, zu verändern. Schon in der Bhagavadgita (2. Kapitel, 17. Vers), zentraler Teil der alten indischen Veden, heißt es: »Wisse, was den Körper vollständig durch- dringt, das kann nicht vernichtet werden. Nichts kann die unvergängliche Seele zerstören.« Wenn Sie eine Verbesserung Ihres Schmerzzustands nicht gleich spüren, macht das nichts. Geduld, Ausdauer und tägliche Wiederholungen gehören dazu. Haben Sie beispielsweise akute Halsschmerzen, können Sie die Quantenheilung einmal pro Stunde einleiten. 

Wissen Sie schon, wie das gehen würde? Stellen Sie sich Ihren Hals vor, ganz exakt, ganz genau, betrachten Sie ihn von allen Seiten, drei- dimensional, wandern Sie mit Ihrem Bewusst- sein von innen nach außen. Diesen Hals tauchen Sie nun in ein Gefühl absoluten Wohlbefindens, in vollkommener Entspannung, und zwar im Hier und Jetzt, und versuchen Sie, das Gefühl dieses absoluten Wohlbefindens und der Harmonie mithilfe Ihrer ja nun trainierten Imaginationsgabe tatsächlich zu spüren. Das ist es! Das ist meine Methode, die ich – im Zusammenspiel mit vielen anderen Methoden und Therapien – in meiner Praxis als Arzt anwende. Hiermit lege ich Sie vertrauensvoll in Ihre Hände und wünsche Ihnen viel Erfolg dabei. 

Die Heilung anderer  

Heile ich nicht mich, sondern möchte nun anderen Menschen, Tieren oder Pflanzen helfen, kommt noch ein weiterer Faktor hinzu: Lässt der Patient die Heilung zu? Das ist für den Erfolg einer Behandlung von großer Bedeutung. Im Falle der Heilung anderer funktioniert die Quantenmethode im Prinzip genauso wie bei der Selbstheilung. Richten Sie Ihre Achtsamkeit auf den Patienten, und visualisieren Sie das Endziel, so konkret es geht: den heilen Knöchel Ihres Freundes, der gerade noch verstaucht ist, den gesunden Kopf Ihrer Mutter, der eben noch von Migräne geplagt wird, den perfekt funktionierenden Darm Ihres Mannes, der im Moment noch von Krämpfen geschüttelt wird. Bitten Sie um Heilung, und senden Sie bewusst Ihre I-Mail ab. 

Ich persönlich stelle mir bei jeder Heilung vor, dass Christus in mir ist und ich in ihm, nach dem Bibelzitat aus dem Johannes-Evangelium: »Im Urbeginn war das Wort, und das Wort war bei Gott, und ein göttliches Wesen war das Wort. Dieses war im Urbeginn bei Gott. Durch es sind alle Dinge geworden, und nichts von allem Entstandenen ist anders als durch das Wort geworden. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.« Diejenigen, die mit der Bibel nichts am Hut haben oder haben wollen, erinnere ich an die drei Grundgesetze der Quantenphysik, die wir im ersten Teil des Buches kennengelernt haben: Verschränkung, Beobachtereffekt, Nicht- Lokalität. Richte ich also meine innere Achtsamkeit auf einen Patienten (Beobachtereffekt), kann ihn sogar berühren, habe ihn zumindest einmal berührt oder ihn nur einmal gesehen und kann ihn mir bloß vorstellen (Verschränkung), dann habe ich eine energetische Verbindung hergestellt, völlig egal, ob der Patient nun bei mir im Raum ist oder auf der anderen Seite der Erde, am Nordpol oder Südpol (Nicht-Lokalität). 

»Wo zwei oder drei in meinem Namen beisammen sind, da bin ich mitten unter ihnen«, zitiert das Matthäus-Evangelium Jesus Christus. Dieses Bild zeigt eine Quantenheilung mit drei Personen, die über die Hände oder reine Gedankenkraft (Masse- oder Energiekontakt) quantenverschränkt sind. Die Effekte: a) lokale Heilwirkung, wenn der Patient anwesend (z. B. im Kreis) ist, und b) nonlokale Fernheilung, wenn der Patient nicht anwesend ist und die Gedankenkonzentration auf ihn gerichtet wird. 

Bewusste und unbewusste Heilung  

Bei Fremdheilungen wie bei Fernheilungen macht es durchaus Sinn, die Patienten den Grad des Schmerzes vorher und nachher auf einer Skala – z. B. zwischen eins und zehn – ein- ordnen zu lassen. Dabei geht es noch nicht ein- mal um Exaktheit. Vielmehr dient diese Aufforderung dazu, die Aufmerksamkeit auf die schmerzende Stelle zu lenken. Es ist also eine kleine Strategie der Bewusstmachung. Erstaunlich ist, dass diese Bewusstmachung, die manche Heilung erleichtert, im Grunde aber nicht nötig wäre. Das will ich Ihnen anhand eines Beispiels verdeutlichen. Ich wurde gebe- ten, in einer Notsituation heilend einzugreifen. Eine Frau war beim Putzen vier Meter tief vom Balkon gefallen und lag nun mit einem Schädel- Hirn-Trauma im Koma. Ich konnte die Patientin also weder um Erlaubnis fragen, sie zu heilen, noch konnte ich ihr überhaupt bewusst machen, was ich vorhatte. Ich bat die Tochter der Frau um Erlaubnis und visualisierte die Komapatientin in bester Gesundheit. Sie kam aus dem Koma zurück und erholte sich sehr schnell. Die Ärzte sprachen von einer Spontanheilung. Das zeigt, dass man sich der Heilung nicht  unbedingt gewahr sein muss. 

Negative und positive Programmierung  

Es gibt allerdings eine große Krux bei alldem. Und das ist der Zweifel! Zweifelnde Gedanken heben effektive Gedanken immer wieder auf. Negative Gedanken lösen positive Gedanken auf. Neutrale Gedanken lassen die Dinge einfach geschehen. Begegnet uns dieser Zweifel nicht täglich? Stellen wir nicht ständig etwas infrage? Haben Sie nicht das kritische Hinterfragen als Bewusstseinselement schon in der Schule einge- impft bekommen? Für wie naiv wollen Sie gehalten werden? Wie oft glauben Sie nicht an die Kraft des Bewusstseins, stellen das Geistige zur Disposition? Stehen Sie nicht allzu oft dem Positiven mit Skepsis gegenüber und halten sich selbst in dem Moment schon für einen naiven Spinner, wenn Sie sagen, dass sicher alles gut werden wird? Das führt letztendlich zu keinem wünschenswerten Ziel.

Es führt im Gegenteil dazu, dass immer die gleichen Bewusstseinsmuster und -elemente auftreten, nämlich genau die, denen man nachhängt und die man sich in seinem Negativismus und mit seinen Lebenszweifeln geradezu mantrenhaft vorstellt. Darum gelten einige als Pechvögel, darum wer- den viele Menschen ihre Krankheiten nicht los. Sie sind quasi auf die Krankheit programmiert. Sie sind zu über 95 Prozent von den Mustern und Elementen unseres Unterbewusstseins ge- prägt, solange Sie noch kein Wissen über die Wirkung von Bewusstsein und Unterbewusstsein haben. Im Unterbewusstsein werden alle bewussten Gedanken und Entscheidungen, Ihre Bewusstseinselemente, abgelegt, die Sie jemals getroffen haben. Sie haben sie dann nicht mehr bewusst unter Kontrolle. Hier wirken sie ohne Bewusstsein prägend auf all Ihre neuen Entscheidungen. Je weniger Bewusstseinsschulung Sie praktizieren, umso wirksamer sind sie außerhalb Ihres Bewusstseins. Dort sitzen alle Ihre egoistischen Begierden und Triebe und machen Sie zu ihren Sklaven, solange Sie nicht an ihnen arbeiten. Dort sind die »Bewusstseinselemente«, mit denen Sie Ihre reale Außenwelt – nach Physiknobelpreisträger Erwin Schrödinger – erschaffen. Solange Sie mit ungeschultem Bewusstsein mit ihnen umgehen, handeln Sie nach Ihren Trieben. Erst wenn Sie sich ihrer bewusst werden, wählen Sie zwischen ihnen. Entwickeln Sie sich weiter, so kommen Sie dahin, sie zu läutern. Mit fünf Prozent Bewusstsein umgehen zu können, ist gewiss nicht viel und zeigt, welch gewaltige Aufgabe der Mensch noch hat, bis er die Meisterschaft über die Materie kraft seiner bewussten Gedanken erreichen wird und seine »Bewusstseinselemente« bewusst umprogrammieren kann. 

Der menschliche Geist erzeugt durch die Fülle seiner Gedanken, der Quanten- Informationswellen, neue Wirklichkeiten – bewusst oder unbewusst. Damit ist das kreative Bewusstsein, die aktive Kreativität des menschlichen Geistes, Miterschaffer der realen Außenwelt und des gesamten Kosmos. Menschen, die – wie Sie – ihr Bewusstsein schulen und Übung in Meditation haben, sind quasi gefeit gegen größte Gefährdungen und gewappnet für über- menschlich erscheinende Herausforderungen. Sie können in außerordentlichem Umfang Gedanken und körperliche Reaktionen beeinflussen! 

Wir alle kennen diese schier unglaublichen Geschichten, die immer mal wieder durch die Schlagzeilen geistern. Wie die von der Mutter, die plötzlich in der Lage ist, minutenlang ein Auto anzuheben, um ihr eingeklemmtes Kind zu retten. Oder die von den mental trainierten Soldaten, die in ein nuklear verseuchtes Gebiet gehen müssen und völlig unverstrahlt wieder herausgekommen sind. Oder die von den christlichen Fundamentalisten, die ihren Gottes- glauben demonstrieren wollten, indem sie pures Gift tranken – ganz ohne tödliche Wirkung. Oder eben die von regelmäßig stattfindenden Spontanheilungen. 

Das Bewusstsein versetzt Berge – oder lässt sie einstürzen

Dazu gibt es eine schöne Geschichte von Daskalos, die sich tatsächlich so zugetragen hat. Daskalos geht auf Zypern am Strand spazieren und sieht vor sich einen Rollstuhlfahrer. Der sitzt ein paar Meter vor der Brandung in seinem Gefährt und blickt versonnen auf die Wellen. »Wieso gehst du nicht ins Meer und schwimmst eine Runde?«, fragt Daskalos. »Sehr komisch«, erwidert der Mann, »sehen Sie nicht, dass ich im Rollstuhl sitze?« –»Nein«, sagt Daskalos, »das bedeutet nichts. Probier es, steh auf und geh ins Wasser.« Der Mann stand auf, setzte nach vielen Jahren der Bewegungslosigkeit seine entkräfteten Beine langsam voreinander und schwamm. Daskalos hatte ihm eine solche Sicherheit vermittelt, gehen zu können, dass eine spontane Umprogrammierung eingeleitet wurde.

Ein anderes Ereignis hat sich folgen- dermaßen zugetragen: Ein Arbeiter wird versehentlich über Nacht in einem Kühlhaus eingeschlossen. Am nächsten Morgen findet man ihn – erfroren. Bisher hat diese Geschichte nichts Außergewöhnliches. Doch jetzt kommt es: Die Nachforschungen ergaben, dass die Kühlung die ganze Nacht ausgefallen war. Davon wusste der Arbeiter aber nichts. Er hatte die Information im Kopf, dass die Kühlung angeschaltet ist. Sein Unterbewusstsein sagte ihm, dass man unmöglich bei solchen Temperaturen eine Nacht überleben könne. »Sind wir so zerbrechlich, wie wir es gelernt haben?«, fragt der Zellbiologe Bruce Lipton rhetorisch. Sie wissen jetzt die Antwort: Nein! Die Grenzen setzen nur unser Bewusstsein und unsere Vorstellungen von einer Begrenztheit unserer Fähigkeiten. 

Dabei ist es wohl die größte Kunst, sich von seinen Zweifeln, Ängsten und Negativprogrammierungen nicht mehr bestimmen zu lassen, sondern mit unerschütterlichem Urvertrauen sein Leben zu meistern. Das gilt nicht nur im Bereich der Heilung, sondern auch im ganz normalen Alltag. 

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