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Tausende besuchen Unterricht für legale Steuerfreiheit!

Wann und warum haben Sie sich dafür entschieden, keine Einkommensteuern mehr zu bezahlen?

Diese Idee reifte schon im Jahre 1995 und zwar, weil ich das Finanzamt und seine Gebaren ganz einfach satt hatte. Zudem reizte mich schon damals diese Ungeniertheit im Umgang mit dem durch die Leute sauer verdienten Steuergeldes. Steuerverschwendungen und Zweckentfremdungen spielten damals schon eine Rolle, doch diese Ungeniertheit steigt kontinuierlich an. Aber wehe der “Steuerpflichtige” macht auch nur den geringsten Fehler! Dann bekommt er die Härte des (Rechts-)Staates zu spüren! Wo leben wir eigentlich!? Das muss ein Ende haben! Das ewige ergebnislose Gequatsche der Politiker von Steuerreformen und mehr Steuergerechtigkeit, besonders vor Wahlen, habe ich über! Wenn Politiker von so etwas reden, dann haben die eh nur noch mehr Steuern und Abgaben im Kopf. Oder kann hier irgendjemand seit Anbeginn der BRD einen anderen Trend feststellen?? Klar, ein jeder Staat braucht Steuereinnahmen zur Wahrnehmung seiner öffentlichen Aufgaben und einer Regelung des täglichen Miteinanders. Insofern ist das Erheben von Steuern legitim. Doch was sich in diesem Land mittlerweile abspielt und zwar genau erst durch die gezahlten Steuern ermöglicht – darauf möchte ich hier gar nicht weiter eingehen – ist bereits unerträglich.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen, dass es einen legalen Ausweg geben könnte? Es war anfangs weniger eine Idee und noch weniger ein Wissen darum, dass es einen Ausweg geben könnte. Im Gegenteil, von dem Ausweg wusste ich rein gar nichts. Aber in mir brannte eine geradezu fürchterliche Wut gegen das Finanzamt. Es ging mit mir um, wie mit einem unmündigen und verachtungswürdigen Stück toten Fleisches, aber nicht wie mit einem mündigen Bürger. Diese Leute haben mit Sicherheit vergessen, wer ihnen den Arbeitsplatz in der gut geheizten Amtsstube überhaupt finanziert. Es gab keinen Respekt, kein Verständnis, keine Einsicht; nichts! Die rollten über mich weg, wie eine Dampfwalze. Hauptsache Geld, was mit mir wird, war völlig wurscht! Zum Hintergrund: Im Jahre 1992 verstarb mein Steuerberater. Einige Wochen nach dessen Tod kam in einem Telefonat mit dem durch die Steuerberaterkammer eingesetzten Nachlassverwalter heraus, dass alle meine Original-Unterlagen nicht auffindbar wären. Sie müssen wissen, ich bin so ein “Schuhkarton-Mensch”. Sämtliche Unterlagen kamen da rein und ab damit, zum Steuerberater. Möge er sich damit kümmern, schliesslich zahle ich auch für die Erledigung der Buchführung. Tja, nun war alles weg und die Steuererklärung für das Jahr 1992 hing in der Luft. Natürlich hatte mein Finanzamt sofort eine Idee zur Lösung des Problems: Eine Schätzung. Geradezu ritualhaft lebte es diese Idee aus und schätzte, dass mir das Hören und Sehen verging! Ich hatte im Vorjahr eine Steuersumme von etwa 6.000 DM zu zahlen. Wenn man meiner beruflichen Selbständigkeit ein normales Wachstum unterstellt hätte, so hätte man auf eine Schätzung von vielleicht 8.000 DM Steuerschuld kommen können. Tatsächlich hatte ich nur ein geringes Wachstum zu verzeichnen, aber immerhin keinen Rückschritt. Raten Sie mal, was mein liebes Finanzamt in Anflügen von der viel gepriesenen Bürgernähe schätzte! 40.000 DM Steuernachzahlung! Auch der darauf folgende Vorauszahlungsbescheid für die kommenden Quartale war entsprechend! Soviel hatte ich im ganzen Jahr gar nicht verdient! Egal, zahlen und bitte bis gestern! In der damals noch tiefen Überzeugung, dass das Finanzamt so etwas darf und ich der kleine Zahlungspflichtige bin, versuchte ich mit denen eine Ratenzahlungsvereinbarung hinzubekommen. Wieder Fehlanzeige! Wir wollen alles und zwar sofort und bitte mit Verzugszinsen und Gebühren und und und… So war ich damals einer der Ersten, die das neu eingeführte Privatinsolvenzverfahren ausprobieren durften. Bitte glauben Sie mir, in mir brannte eine sehr, sehr starke Wut! Insofern war es mehr die Wut, als eine Idee, mich um einen Ausweg zu kümmern. Ich begann meinen Weg im Jahre 1995 gegen “die” und mir war es sogar völlig egal, wo er mich hinführte! Hauptsache, nicht mehr wie ein unmündiger Sklave einfach nur die Wange zur täglichen Ohrfeige hinhalten! Dass mich der Weg am Ende weiter brachte, als ich es mir am Anfang vorstellen konnte, ist wohl ganz besonders meiner gut ausgeprägten Zielstrebigkeit zu verdanken. Da ein jeder Bürger nach dem Grundgesetz das Recht hat, sich gegen Willkür und Rechtsbruch zu wehren, tue ich das auch. Dieses Recht ist real existent und niemand kann mir das nehmen.

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