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Orga Urkult

Der Orga-Urkult (Erdmagnetokultur), veröffentlicht um 1930 unter dem Pseudonym Platon im Verlag Wahrheit und Recht von G.Winter aus Großjena bei Naumburg, ermöglicht exorbitantes Pflanzenwachstum ohne Pflege und Gießen.

Kurze Einführung:

Der unter dem Namen Platon agierende Autor stellte fest, dass an Bahnschienen die genau magnetisch Nord-Süd verliefen ein extremer Bewuchs von Pflanzen unabhängig von der Bodenbeschaffenheit stattfand. Die damalige Deutsche Reichsbahn wendete viele Mittel auf um dem Bewuchs Herr zu werden. Platon betrieb drei Jahre Forschung um dem Wachstum auf die Spur zu kommen. Anschließend erstellte er einige Gärten und Versuchsanlagen mit durchschlagendem Erfolg. Trotz alledem bot er diese Methode wie Sauerbier an und keiner hatte damals ernsthaftes Interesse.

Quelle und komplette Geschichte – Orga Urkult : Naumburger-Geschichte
“Der Unterzeichnete gestattet sich hierfür unter Hinweis auf verschiedene Aufrufe seitens der hohen Reichsregierung zur Mitarbeit jedes Einzelnen am Wiederaufbau Deutschlands beiliegende Abhandlung zur gefälligen Einsicht vorzulegen und nachstehendes Angebot zu machen.”

Orga

… heisst lebendige Höchstspannung der Organismen und ist eine Eigenschaft aller Organismen. “Urkult ist”, erklärt Gustav Winter, “die umgekehrte, aber richtige Bezeichnung für Kultur” (1935). Der Effekt des Orga-Urkult – gesunde Ernte auf allen Böden ohne jede Düngung und Fachpflege – beruht auf der Beobachtung, dass in der Umgebung von in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Eisenbahnschienen oder Eisendrähten, ein verstärktes Wachstum von Pflanzen zu verzeichnen ist.
“Der Autor ist der Entdecker und Erfinder des in dem Buche geschilderten Orga-Kultes, der zunächst für die deutsche Landwirtschaft höchstleistend nutzbar gemacht werden kann. Schon bei Antritt der Regierung des Herrn Reichskanzlers und Reichspräsidenten hat der Autor seine Sache der Regierung angeboten, jedoch keinerlei Antwort erhalten, was er auf den Drang der Geschäfte der neuen Regierung zurückführte. Die widrigen Umstände und das ungünstig veränderte Klima in den letzten Jahren und andre Hemmungen lassen jedoch heute das Problem der gesicherten Volksernährung außerordentlich aktuell und dringend erscheinen. Der Autor bietet deshalb der Reichsregierung von neuem den Erwerb der Entdeckung und Erfindung als Monopol zu den denkbar günstigsten Bedingungen an. Wenn die hohe Reichsregierung die Erfindung annimmt und die Lizenz bzw. das Nutzungsrecht kostenlos an die deutschen Bauern, Gärtner und Siedler abgibt, so würde der Autor nur ein Drittel seiner persönlich aufgewendeten Kosten (von über dreihunderttausend Reichsmark), also eine einmalige Abfindung für die Gesamtlizenz in Höhe von 100 000 RM [Reichsmark] beanspruchen. …

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